Kandidatenvorstellung: Chris Cheeseman

 
SteckbriefPorträt von Chris Cheeseman
Name: Chris Cheeseman
Alter: 50
Wohnort: Osnabrück-Gartlage
Wahlbereich: 1 (Gartlage, Innenstadt, Schinkel; 101-118)
 
Warum ich für die Piraten kandidiere?
Wir leben, ganz offiziell, in einer Demokratie, aber nicht alles läuft demokratisch ab. Das betrifft genauso den Rat der Stadt wie auch die Parteien, die Menschen in den Rat entsenden. Die Piraten wissen, dass Demokratie und demokratisches Handeln immer wieder verteidigt und überprüft werden müssen. Dieses Prinzip, in den eigenen Strukturen vorgelebt, und unterstützt durch das Einsetzen für Transparenz in der Kommunalpolitik und für ein soziales Gemeinwesen, in dem sich alle einbringen können, hat mich - parteilos - zu einer Kandidatur auf der Liste der Piraten bewogen.

Politische Ausblicke
Beteiligung
Osnabrück braucht mehr direkte Teilhabe der Menschen, die hier leben. Es reicht nicht, durch den Stadtrat vertreten zu sein: Einwohner haben alle Rechte, sich konstruktiv an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen. Stadtteilversammlungen, die direkt über die Geschicke ihres Viertels mitbestimmen können, sowie ein Beteiligungshaushalt der mehr kann als herrschende Politik abzunicken, wären neue Möglichkeiten in einer demokratischen Kommune. Initiativen außerhalb der Ratsarbeit sind wichtig. Ohne das Standbein des außerparlamentarischen Engagements bewegt sich wenig Entscheidendes  in den Ratsgremien. Ich will hier wie bisher dazu beitragen, eine Schnittstelle für die Interessen der Menschen zu sein.
 
Soziales
Osnabrück braucht mehr bezahlbare Wohnungen. Dafür muss die angedachte neue kommunale Wohnungsbaugesellschaft sich engagieren, und alle potentiellen Wohngebiete sollten mindestens 30% sozialen Wohnungsbau beinhalten.
Die Stadtwerke müssen Eintritte für die Bäder und den Busverkehr sozial gestalten. Mobilität und Freizeitmöglichkeiten für alle!
Für das Jobcenter muss es heißen, allen Erwerbslosen die jeweils passende Qualifikation für eine gute Arbeit zu ermöglichen. Menschen sind keine Kennzahlen!
Angesichts des sozialen Spagats (bei 1.100 Einkommensmillionären wachsen tausende Kinder in Armut auf) sollten kommunale Angebote und Dienstleistungen - außer bei der Bildung - dahin gehend überprüft werden, ob die Gebühren nach Einkommen gestaffelt erhoben werden.
 
Kultur
Auf mehreren Treffen der Osnabrücker Kulturszene wurde gemeinsam festgestellt, dass niedrigschwellige, offene und auch nichtkommerzielle Kulturarbeit entscheidende Impulse für die Kreativität einer Stadt ergeben. Projekte wie die Petersburg müssen die Unterstützung erfahren, die sie brauchen. Nichtkommerzielle Stadt(teil)feste sind nicht mit Gebühren zu belasten. Kunst und Kultur gehören in jedes Stadtviertel!