Gegendarstellung der Gruppe UWG/PIRATEN Zu den Artikeln „Stadt will sich den Lokschuppen sichern“ und „Halleluja auf dem Güterbahnhof“ in der Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 06. Juni 2013

Entgegen der Darstellung in den Artikeln von Herrn Elbers und Herrn LahmannLammert hat sich die Gruppe UWG und PIRATEN weder für den Kauf des Ringlokschuppens am alten Güterbahnhof ausgesprochen, noch die Intention geäußert, den Bau der Freikirche über den Bebauungsplan zu verhindern. "Wir hatten schon in unserer Pressemitteilung vom 23. Mai dafür plädiert, gemeinsam unser Planungsrecht in Anspruch zu nehmen und uns für eine Gewerbeansiedlung einzusetzen, die unseren Vorstellungen entspricht” präzisiert WulfSiegmar Mierke, Ratsmitglied der UWG und Mitglied des Ausschuss für Stadtentwicklung und "Was den Kauf des Ringlokschuppens angeht, haben wir ebenfalls in keiner Weise Zustimmung signalisiert - weder einzeln noch als Ratsgruppe.

Das Gegenteil ist der Fall: für die gewerbliche Entwicklung ist der Kauf dieser derzeit überteuerten Immobilie nicht nötig. Zumal die Folgekosten aufgrund der Altlasten noch nicht überschaubar sind" betonte Herr ter Veer als Ratsmitglied der PIRATEN bereits in der besagten Finanzausschusssitzung. Auch dem “Freiraum Petersburg” sei mit dem Erwerb nicht geholfen. "Zudem sollten wir nicht aus den Augen verlieren, dass die Stadt immer noch kein langfristig tragfähiges Haushaltskonzept vorlegen kann. Da kann man nicht das nächste Millionenprojekt in Angriff nehmen, nur weil gerade der Bürgermeisterwahlkampf im vollen Lauf ist.”